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Der verstimmte Puddendung - Chaos im Märchenland

Mit Illustrationen von Tonia R. Álvarez

32 Seiten | Festeinband, durchgehend farbig illustriert | Format: 17 x 24 cm
ISBN 978-3-941683-19-8
12,95 € *

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Eine OHRENBÄR-Radiogeschichte von rbb, WDR und NDR Wenn der alte böse Wolf die Schnauze voll... mehr
Eine OHRENBÄR-Radiogeschichte von rbb, WDR und NDR
Wenn der alte böse Wolf die Schnauze voll hat und nicht immer und ewig die Großmutter und das Rotkäppchen fressen will, dann ist das sicher sehr löblich: ein Vegetarier mehr.
Wenn nun aber überhaupt alles Böse und Gruselige aus den Märchen verschwinden soll, wie es die Bewohner des Märchenwaldes eines Tages auf einer Vollversammlung beschließen, ist das nur auf den ersten Blick eine gute Idee: Was wird denn dann aus dem davonhumpelnden Rumpelstilzchen? Aus den arbeitslosen Hexen? Aus all den armen Teufeln auf Hartz IV?
Und auch die Kinder beschweren sich bald. Märchen, die auf einmal nicht mehr richtig gruselig sind, die sind – und das ist noch viel, viel schlimmer – total langweilig.
Da kann nur einer helfen: Puddendung! Den gibt es übrigens wirklich. Hier in diesem Buch hat man ihn: schwarz auf weiß. Und er treibt es ziemlich bunt …
Carola Wiemers mischt in ihrer phantastischen Geschichte den Märchenwald gehörig auf: ein großes Vergnügen und zugleich eine erstklassige Einladung, die alten Märchen neu zu entdecken.
Jens Sparschuh

Tonia R. Álvarez

Tonia R. Álvarez wurde 1965 in Gijón (Asturias/Spanien) geboren. Sie studierte in der Escuela de Artes y Oficios (Kunstfachschule) in Tarragona und war Meisterschülerin bei Hermann Kaubisch. Sie lebt als freischaffende Malerin und Illustratorin in Berlin.

Carola Wiemers

Carola Wiemers (Dr.), geb. 1957, lebt in Berlin. Sie ist als Literaturhistorikerin, Kritikerin und Featureautorin beim Rundfunk tätig. Publikationen: Mitautorin an der »Deutschen Literaturgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart«; Mitarbeit am »Metzler Autorinnen Lexikon«; »Brecht Lexikon«; »Deutschsprachige Lyriker des 20. Jahrhunderts«; »Lexikon DDR-Literatur«.

Quelle: delüx - Regionalmagazin Mecklenburg Schwerin | Sommer 2013
Wenn der alte böse Wolf die Schnauze voll hat und nicht immer und ewig die Großmutter und das Rotkäppchen fressen will, dann ist das sicher sehr löblich: ein Vegetarier mehr. Wenn nun aber überhaupt alles Böse und Gruselige aus den Märchen verschwinden soll, wie es die Bewohner des Märchenwaldes eines Tages auf einer Vollversammlung beschließen, ist das nur auf den ersten Blick eine gute Idee: Was wird denn dann aus dem davonhumpelnden Rumpelstilzchen? Aus den arbeitslosen Hexen? Aus all den armen Teufeln auf Hartz IV? Und auch die Kinder beschweren sich bald. Märchen, die auf einmal nicht mehr richtig gruselig sind, die sind- und das ist noch viel, viel schlimmer- total langweilig. Da kann nur einer helfen: Puddendung! Den gibt es übrigens wirklich. Hier in diesem Buch hat man ihn: schwarz auf weiß. Und er treibt es ziemlich bunt ... Carola Wiemers mischt in ihrer phantastischen Geschichte den Märchenwald gehörig auf: ein großes Vergnügen und zugleich eine erstklassige Einladung, die alten Märchen neu zu entdecken.

Quelle: mamamia - Würzburger Stadtmagazin für Leute mit Kindern | März 2013
Chaos im Märchenwald
Was geschieht, wenn der Wolf das Rotkäppchen nicht mehr fressen will, wenn Schneewittchens Stiefmutter es ablehnt, den Apfel zu vergiften, wenn die Hexe sich weigert, Hänsel und Gretel zu mästen? Im Märchenwald bricht das Chaos aus! Davon erzählt das neue Kinderbuch »Der verstimmte Puddendung« von Carola Wiemers nach der gleichnamigen Radio-Sendung aus der Reihe Ohrenbär des NDR, WDR und rbb. Wie schrieb Jens Sparschuh über Puddendung: »ein großes Vergnügen und zugleich eine erstklassige Einladung, die alten die alten Märchen neu zu entdecken.«

Quelle: www.buecherkinder.de/kinderbuch-jugendbuch | Charlene Otremba und Paul (6)
Was geschieht, wenn der Wolf die Schnauze voll hat, das Rotkäppchen fressen zu müssen, wenn das Rumpelstilzchen der Königin Kind nicht mehr holen, das Böse eben nicht mehr böse sein will? Es gibt ein Chaos im Märchenland. Und davon handelt das Buch „Der verstimmte Puddendung“ von Carola Wiemers und Tonia R. Alvarez.
Meinung: Seit es Märchen gibt, leben der dicke, flauschige Puddending und der lange, ganz dürre Plüff im Märchenwald. Pflüff versteckt sich oft in dem Pelz seines kuscheligen Freundes und lauscht, was die anderen Waldbewohner so alles berichten. Sie kommen nämlich häufig zu Puddendung und bitten ihn um einen Rat. Eines Tages taucht daher auch der Wolf auf. Er jammert, dass sein Leben so einseitig sein und er einfach nicht mehr böse sein will. Pflüff hört natürlich den Bericht und hat gleich eine Idee. Wäre es nicht schön, wenn in den Märchen überhaupt keine bösen Figuren mehr vorkommen würden, sondern der Wolf, die Hexe und die böse Schwiegermutter endlich einmal friedlich sein könnten? Über eine solch gravierende Änderung kann nur der Märchenwaldrat entscheiden. Tatsächlich wird wenig später auf einer Vollversammlung bestimmt, dass alles Böse und Gruselige aus den Märchen verschwinden soll. Doch was sollen die vielen Figuren machen, die nichts anderes gelernt haben? Wie werden die Märchen jetzt ausgehen und werden die Kinder überhaupt noch Märchen mögen? Ein unvorhergesehenes Chaos bricht aus. Nur Puddendung kann da noch helfen.
Auf 30, teilweise groß bebilderten Seiten, wird eine haarsträubende aber irgendwie auch fantastische Geschichte erzählt. Die Sprache ist sehr bildlich gestaltet und die Satzlänge sowie die Wortwahl sind für kleine Zuhörer gut gestaltet. Da man sich aber schon ein wenig in der Märchenwelt auskennen sollte und einige Verknüpfungen nicht so einfach herzustellen sind, ist das Buch am besten für Kinder ab 5 Jahren geeignet. Zudem ist es kein Buch, das eine eindeutige Moral enthält. Es geht um viele verschiedene Dinge, die sich allerdings sehr leicht auf Alltagssituationen übertragen lassen. Daher hat man eigentlich nach jedem Kapitel einen Gesprächsanlass und kann noch ein wenig im Bett liegen und kuschelnd plaudern.
O-Ton Paul (6 Jahre alt): So einen kuscheligen und lieben Freund hätte ich auch gerne. Da hat man selbst im Märchenwald keine Angst.

Quelle: Risse – Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern | Nr. 29 Herbst 2012
AUFRUHR IM MÄRCHENWALD
Die enge Freundschaft zwischen Puddendung und Plüff wird auf die Probe gestellt, als dessen Antrag bewilligt ist, alle bösen Figuren aus den deutschen Volksmärchen zu streichen. Plötzlich sind böser Wolf, Hänsel-und Gretel-Hexe und Co. arbeitslos. Von den lesenden Menschenkindern treffen Protestbriefe ein, die bösen Figuren beschweren sich beim Obersten Märchenwaldrat Nun liegt es an Puddendung, Plüff davon zu überzeugen, seinen Antrag zurückzuziehen und das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wieder herzustellen. Eine heitere Geschichte von Carola Wiemers mit Aquarellbildern von Tonia A. Alvarez über die Rechte des Bösen in Märchen, empfohlen ab 7 Jahren.