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Ein weites Land

Mit einem Vorwort von Peter Bramböck

84 Seiten | 40 Abbildungen | Festeinband | Format: 24 x 21 cm
ISBN 978-3-941683-37-2
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„Geh’ hin und zeig’ es. Treten wir unsere Wanderung an …“ Theodor Fontanes Reiseschilderungen... mehr

„Geh’ hin und zeig’ es. Treten wir unsere Wanderung an …“
Theodor Fontanes Reiseschilderungen machen selig – gleich, ob grüngemusterte Gärten oder Havelforsten beschrieben werden, neue Orangeriehäuser oder Schilfgürtel, fester Lehm und weißes Gewölk. Vielleicht ist es die ihnen innewohnende Behaglichkeit, vielleicht ist es diese nicht bemüht wirkende Leichtigkeit? Zuneigung zu Land und Menschen ist es auf jeden Fall, und Zuneigung birgt Licht. Dieses Licht ist den Aquarellen Hans-Jürgen Gaudecks eigen. Jede Doppelseite dieses Buches strahlt in Wort und Bild – Werk steht neben Werk und jedes lehrt uns etwas Wunderbares: Es ist an uns, sehen zu lernen, es ist an uns, sehen zu machen.

Theodor Fontane

Theodor Fontane, 1819 im brandenburgischen Neuruppin geboren, absolvierte nach seinem Gymnasialabschluss zunächst eine Ausbildung zum Apotheker, bevor er sich ab 1849 ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Internationale Berühmtheit erlangte er mit seinen Gesellschaftsromanen wie »Frau Jenny Treibel« (1893), »Effi Briest« (1896) und »Der Stechlin« (1899). Von literarischer Bedeutung sind zudem seine Balladen. Fontane starb 1898 hochgeehrt in Berlin.

Hans-Jürgen Gaudeck

Hans-Jürgen Gaudeck – 1941 Geboren in Berlin – 1987 Eintritt in die Künstlergruppe MEDITERRANEUM Einzelausstellungen u.a. Kloster Dobbertin, Berliner Volksbank, PrivateBankingCenter, Schloss Sacrow-Potsdam, Galerie S, Galerie der Kulturen im KOKON Lenbach-Palais München, Galerie Kulturhaus Spandau, Galerie am Havelufer, Galerie Jasna Schauwecker, Bankhaus Löbbecke, Griechische Kulturstiftung, Vin d’Oc, Galerie Alte Schule Ahrenshoop.

„Es gibt Bücher, die mag man wegen ihres Inhalts und ihrer Gestaltung gleichermaßen. Theodor Fontanes ‚Ein weites Land', feinsinnig illustriert von Hans-Jürgen Gaudeck und erschienen im Steffen Verlag, gehört dazu. Der Leser wandelt hier nicht nur auf den Spuren des feuilletonistischen Meisters und Flaneurs durch Berlin und die umliegende Mark, sondern quer durch Deutschland von Aachen bis in den Spreewald, von Rügen bis Dresden.
Fontanes Reiseschilderungen sind wunderbar, sprühen von einer nicht bemüht wirkenden Leichtigkeit. Zuneigung zu Land und Menschen ist es auf jeden Fall. Diese Zuneigung birgt Licht, das von den Aquarellen Hans-Jürgen Gaudecks aufgenommen wird: stimmungsvoll hingetupft mit dem Pinsel der Augenblickspoesie, mit Kraft und dann wieder hauchzart. Briefe und Auszüge aus den ‚Wanderungen', aber auch aus entlegeneren Werken, so dass es auch hier Neues zu entdecken gibt, verbinden sich mit den Illustrationen. Mit viel Herz schreibt der Schriftsteller über den Harz [...]“
Mitteldeutsche Zeitung | 14. Mai 2015

„Mit einfühlsam variierter Farbpalette bannt Gaudeck charakteristische landschaftliche Merkmale auf Papier, ob es nun um das Havelland, das Rheinland oder die Ostsee geht. ... Gaudecks Arbeiten sind in guter Qualität reproduziert; Farbauftrag, Konturen und Lichteinfall lassen sich sehr genau studieren. Die beiden Bände [Ein weites Land & Von London bis Pompeji mit Theodor Fontane] seien allen empfohlen, denen die "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" immer schon zu lang waren - und für alle, die sich gerne vom Fernweh anstecken lassen.“
Märkische Oder-Zeitung | 9. August 2014

„Ihre Aquarelle und die dazugehörigen Texte haben etwas sehr Leises und Meditatives, sie lassen einen Zeit und Raum vergessen. Ihnen gelingt es, mit scheinbar leichtem Pinselstrich die vielfältige Stimmung der Landschaft einzufangen.“
Bundespräsident Joachim Gauck

„Der Aquarellist schuf in der poetischen, raschen, spontanen Wasserfarben-Maltechnik erstaunlich freie Interpretationen der Fontane’schen Dichtungen und Briefe. Gaudeck lotet optisch mit allen Facetten aus, was der Schriftsteller so vielschichtig notiert hat …“
Berliner Zeitung, Ingeborg Ruthe, Feuilleton | 24. Juli 2014

„Theodor Fontanes Reiseschilderungen sind einzigartig. Vielleicht ist es die ihnen innewohnende Behaglichkeit, vielleicht ist es diese nicht bemüht wirkende Leichtigkeit? Zuneigung zu Land und Menschen ist es auf jeden Fall, und Zuneigung birgt Licht. Dieses Licht ist den Aquarellen Hans-Jürgen Gaudecks eigen. So verbindet jede Doppelseite dieses Buches Wort und Bild.“
Neues Deutschland | 16.02.2014

„Beide Bücher haben etwas Zauberhaftes: die Texte sowieso, bei Fontane kann nichts schiefgehen, Briefe und Auszüge aus den „Wanderungen“ animieren noch heute zu alt-neuen Entdeckungen auf den Spuren des feuilletonistischen Meisters und Flaneurs durch Berlin und die umliegende Mark. Der Dichter wurde übrigens vor 195 Jahren geboren. Lesevergnügen Nr. 2 ist Eva Strittmatters Welt mit ihren romantischen Tönen, den Naturbeschreibungen und in Zeilen gegossenen Sehnsüchten: „Ich mach ein Lied aus Stille.“ Die Texte beider Autoren illustriert auf sensible und feinsinnige Weise der Berliner Autor und Maler Hans-Jürgen Gaudeck. Seine Aquarelle, hingetupft und stimmungsvoll, illustrieren die Poesie des Augenblicks, mal mit kräftigen Farben, dann wieder hauchzart: „Märkische Wald- und Seenlandschaften voller Melancholie und Tiefe, wie sie auch die märkischen Maler Walter Leistikow und Karl Hagemeister in ihren teilweise impressionistischen Bildern wiedergaben“, schwärmt der Maler.“
Tagesspiegel | 05.02.2014