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Wenn München seinen Wirtshaus-Ruf verbessern will, so hat noch vieles zu geschehen

Ein literarisches Stadtporträt aus den Jahren 1854-1876

80 Seiten | Festeinband mit Leinenoptik und abgerundeten Ecken | Format: 9,7 x 14,8 cm
ISBN 978-3-941683-89-1
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„München ist langweilig wie eine deutsche Übersetzung von Telemach.“ Anti-Tissot Gut meinte es... mehr

„München ist langweilig wie eine deutsche Übersetzung von Telemach.“ Anti-Tissot

Gut meinte es der französische Journalist und Schriftsteller Victor Tissot nicht, als er München und den Münchnern 1875 in seinem Werk „Reise im Milliardenlande – Die Preußen in Deutschland“ viel Platz einräumte. „Am Marienplatz befinde ich mich im vollsten Mittelalter“, schrieb er und die Bewohner der Stadt seien unkultiviert, verkommen und raufsüchtig. Tissot schonte übrigens weder Bayern noch Preußen oder Bismarck mit seinen Urteilen und rief damit die Kritik seiner deutschen Kollegen hervor. Einer von ihnen nannte sich Anti-Tissot und veröffentlichte 1876 mit „München und die Münchner“ eine Gegenschrift zu Tissots Abhandlung. Interessanterweise liest diese sich beleidigender als die eigentliche Schmähschrift. Aber urteilen Sie selbst und erfreuen Sie sich an bayerischem Kolorit aus einer nicht immer so guten alten Zeit und am Ende einer Erbfeindschaft.

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Victor Tissot

Victor Tissot wird am 14. August 1844 in Fribourg (Schweiz) geboren. Er studiert Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau, in Tübingen und Wien. Ab 1868 schreibt er für die Gazette de Lausanne, deren Herausgeber er 1870 wird. Tissot zieht 1874 nach Paris, wo er erfolgreich als Publizist tätig ist. Es erscheinen Bestseller wie Voyage au pays des milliards – Les Prussiens en Allemagne (Reise im Milliardenlande – Die Preußen in Deutschland; 1875). Im Jahr 1891 weiht er die neue Literaturbeilage der Zeitung Le Figaro ein, deren Chefredakteur er von 1888 bis 1893 ist. Danach übernimmt er die Leitung des Almanach Hachette. Tissot stirbt am 6. Juli 1917 in Villebon-sur-Yvette (nahe Paris). Sein Vermögen, seine Sammlungen und Bibliothek vererbt er der Stadt Bullen.