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Friedrichs Sanssouci und andere Schlossgeschichten

unterhaltsame Geschichten, historische Illustrationen, Reiseziele

136 Seiten | 57 Abbildungen | Flexocover | Format: 13,5 x 20,5 cm
ISBN 978-3-942477-19-2
12,95 € *

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Von Friedrichs Sanssouci bis Luises Paretz Der Name Friedrich der Große steht für Schlösser... mehr
Von Friedrichs Sanssouci bis Luises Paretz
Der Name Friedrich der Große steht für Schlösser wie Sanssouci, Küstrin, Rheinsberg oder Schönhausen. Dort wurde sein Freund Hans Hermann von Katte enthauptet, dorthin „verbannte“ er seine Gemahlin, Königin Elisabeth Christine, dort starb er und wurde zum Inbegriff preußischer Historie.
Autor Lars Franke hat nun zahlreiche bekannte und vor allem weniger bekannte Schlossgeschichten der Hohenzollern recherchiert und niedergeschrieben. Entstanden ist ein unterhaltsames Abbild der preußischen Dynastie vor, mit und nach Friedrich dem Großen. Und so fehlen natürlich auch Namen wie Königin Luise, Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. nicht - illustre Geschehnisse eingeschlossen.
  • unterhaltsame Geschichten zu 24 Schlössern
  • Reiseziele im Friedrich-Jahr und darüber hinaus
  • über 50 Fotos und historische Illustrationen

Lars Franke

Lars Franke (1953 – 2018) wurde in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren. Von 1974 bis 1978 absolvierte er ein Journalistik-Studium an der Universität in Leipzig. Als Fernsehnachrichten-Redakteur arbeitete der Autor bis 1991 in Berlin-Adlershof, danach als freier Mitarbeiter beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg. Er schrieb für Tageszeitungen, Zeitschriften und Magazine vor allem zu Geschichts- und Gastronomiethemen. Als Buchautor bekannte sich Lars Franke zeitlebens zur uralten Tradition des „Geschichten-Erzählens“.

Quelle: Nordkurier | 02.04.2012
Königlichen Domizilen auf der Spur
Zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen (1712-1786) gibt es einen lesenswerten, liebevoll gestalteten Band vom Steffen Verlag in Friedland. Autor Lars Franke hat die Geschichten der Schlösser der Hohenzollern erkundet. Vom geschichtsträchtigen Alt Grimnitz, das Askanier Otto N. (um 1238-um 1309) liebte, bis zum vergleichsweise jungen Schloss Babelsberg, das Kaiser Wilhelm I. (1797-1888) bevorzugte, reicht der anspruchsvolle, weite Bogen. Natürlich spielt der große Jubilar eine Rolle in etlichen "Schlossgeschichten" neben Sanssouci. Lars Franke bietet einen sehr ansprechend zu lesenden Mix aus Sagen, Anekdoten, architektonischen Schilderungen und handfester kurfürstlich-königlich-kaiserlicher Geschichte. Leider sind Schnitzer im Band, Namen und Jahreszahlen an einigen Stellen nicht korrekt wiedergegeben. Manchmal hätte es deutlicherer zeitlicher Orientierungen in den Beiträgen bedurft. Auch fehlt eine Ahnentafel, man muss sich also ziemlich gut in der brandenburgischen Historie auskennen. Eine Landkarte am Anfang des Bandes erleichtert die Planung von Ausflügen auf den Spuren der Hohenzollern durch Brandenburg und Berlin. (Bila)
 
Quelle: Landsicht | 01.2012
Friedrichs Sanssouci und andere Schlossgeschichten
Der Berliner Publizist Lars Franke macht auf eher unterhaltsamer Form mit der Fürsten-Familie Hohenzollern bekannt. Mit Augenzwinkern, wo es sich immer anbietet. Zum 300. Geburtstag des Alten Fritz führt er seine Leser zu zwei Dutzend Schlössern zwischen Havel, Oder und Spree. Nach Berlin und Potsdam, nach Rheinsberg und Oranienburg geht die Reise. Auf knapp 140 Seiten 24 Geschichten über Geschichte - gewissermaßen ein Buch über eine Familienchronik aus Stein.

Quelle: Preußische Allgemeine Zeitung | 5. Mai 2012
Geweih mit Kurfürstin – 14 lockere  Kurzgeschichten über preußische Schlösser
Zum 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen hat der Steffen Verlag einen Reiseführer der besonderen Art durch Berlin und Brandenburg vorgelegt. Das 140 Seiten umfassende Buch “Friedrichs Sanssouci und andere Schlossgeschichten“ bietet zwei Dutzend Ausflüge zu den Häusern der einstigen Herrscherfamilie. Der Leser wird so nach Potsdam-Sanssouci und nach Berlin-Köpenick „entführt“. In Niederschönhausen lernt man Königin Elisabeth Christine kennen. Die Ehefrau des Alten Fritz stand gewissermaßen unter Hausarrest und kannte Sanssouci nur vom Hörensagen. Dagegen verließ Königin Friederike Luise jeden Sommer Berlin in Richtung Freienwalde. Um die Seitensprünge ihres Gemahls Friedrich Wilhelm 11. nicht mitzuerleben. In eher unbekannte Gefilde führt der Ausflug zur Burgruine Grimnitz bei Joachimsthal, dem Ausgangspunkt der Hohenzollern-Fürsten zu Jagdausflügen in die Schorfheide. 1549 brach in dem alten Schloss der morsche Fußboden ein und Kurfürstin Hedwig stürzte in die Tiefe. Sie wurde von einem aufgehängten Hirschgeweih aufgespießt und erlitt schwere Verletzungen. Von der mittelalterlichen Burg sind lediglich einige Kellergewölbe und imposante Mauerreste übriggeblieben. Wer dem Autor in die Ruinen der Festung Küstrin auf das heute polnische Oder-Ufer folgt, findet jene Stelle, an welcher der junge Friedrich der Hinrichtung seines Freundes Katte beiwohnen musste. Wer nach einem Nachschlagewerk oder einem Kunstführer sucht, könnte von „Friedrichs Sanssouci“ enttäuscht sein. Als literarische Gehhilfe aber bietet das Buch 24 Anregungen für Ausflüge durch die Mark Brandenburg.