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Baumriesen zwischen Berlin und Rügen
 
 
Karl-Heinz Engel

Baumriesen zwischen Berlin und Rügen

Unterwegs zu lebenden Naturdenkmalen

208 Seiten, 75 Abbildungen, Flexocover
ISBN 978-3-942477-38-3

14,95 € *
 
 
 
 
 
Unterwegs zu lebenden Naturdenkmalen
Baumriesen sind das Gewaltigste, was belebte Natur hierzulande hervorbringt. Wer durch den Nordosten Deutschlands reist, ­begegnet ihnen so häufig wie in keinem anderen Teil der Bundesrepublik. Eichen sind es, die den Blick über Feld und Koppel bannen. Von Stürmen zerzaust und Blitzschlägen gezeichnet, nehmen sie sich wie trotzige Recken aus. Dieses Buch stellt die eindrucksvollsten vor. Sie weisen das spektakuläre Maß von acht Meter Stammumfang und mehr auf. Es sind Naturdenkmale, auf die der niederdeutsche Dichter Fritz Reuter auch heute seine Hymne vom »Eikbohm« anstimmen würde. Doch zur Liga der »Super-XL-Formate« zählen nicht nur Eichen, Linden, Ulmen – die Buchen und Pappeln steuern ebenfalls Giganten bei.
 
Orte der Bäume
Schlagsdorf, Zurow, Kritzkow, Alt Polchow, Walkendorf, Reinberg, Sagard, Greifswald, Klotzow, Dersekow, Buschmühl, Gültz, Pinnow, Ivenack, Rothenmoor, Groß Gievitz, Hohen Demzin, Klocksin, Dobbin, Witzin, Müsselmow, Schwerin, Lehsen, Gadow, Slate, Gülitz, Biesen, Röbel, Speck, Wesenberg, Lüttenhagen, Neetzka, Rattey, Rönnebeck, Keller, Börnicke, Seebeck, Heiligengrabe, Brielow, Stadt Brandenburg/Havel
 

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Ausflüge zu Prachtexemplaren ausdrücklich erwünscht
Ehrfurcht, Freude, Demut – angesichts eines riesigen Baumes hört mancher die Jahrhunderte ticken. Und unsere Region hat in dieser Hinsicht reichlich Exemplare zu bieten. Die 1000-jährigen Eichen von Ivenack sind da „nur“ das Sahnehäubchen. Wohl um auch weniger bekannte, altehrwürdige Bäume ins rechte Licht zu rücken, hat Karl-Heinz Engel dieses Buch verfasst. Der langjährige Redakteur des Nordkurier kennt das Land und die Landschaft wahrlich wie seine Westentasche. Zu 40 Giganten zwischen Ostsee und brandenburgischem Havelland ist er gereist und hat dabei seinen Blick hauptsächlich auf die Mecklenburgische Seenplatte gerichtet. Engel zeigt uns alte Eichen, Linden, Ulmen, aber auch Buchen und Pappeln, fordert zu Ausflügen und Wanderungen auf. Sein fundiertes Wissen bringt der Autor gut lesbar an, wird nie dozierend oder langatmig. Auf jeweils vier bis fünf Seiten stellt er in Wort und Bild nicht nur das jeweilige Prachtexemplar vor, er plaudert aus der Heimathistorie, weist auf weitere Baumriesen und auf Sehenswürdigkeiten hin. Eine Karte mit Nummerierungen gibt vorab eine gute Übersicht. Zu Recht bedauert der Autor, dass Hinweise, Ausschilderungen, ja touristisch wertvolle Werbung für die nordöstlichen Schönheiten oft fehlen. Doch interpretiert Engel das Marketingdefizit positiv: „Die Baumriesen sind als Attraktion noch unverbraucht.“ Es soll ja Menschen geben, die gerne Bäume umarmen. Da empfiehlt es sich bei diesen Giganten denn doch, mit dem anregenden Büchlein in der Tasche in größeren Gruppen aufzubrechen. [Artikel anzeigen]
Nordkurier-Heimatkurier | 1. Juli 2013

Unterwegs zu Baumriesen
Ein Werk für Baumliebhaber ist „Baumriesen zwischen Berlin und Rügen“. Liebevoll erzählt der Naturkundler Karl-Heinz Engel Geschichten rund um 40 XXL-Bäume im Baumgiganten-reichen Nordosten unseres Landes. Von „Linde hört mit“ bis zu „Wurzeln wie Baggergreifer“ reichen die Kapitel. Eichen sind es, die den Blick über Feld und Koppel bannen. Von Stürmen zerzaust und Blitzschlägen gezeichnet, nehmen sie sich wie trotzige Recken aus. Dieses Buch stellt die eindrucksvollsten vor. Sie weisen das spektakuläre Maß von acht Meter Stammumfang und mehr auf. Es sind Naturdenkmale, auf die der niederdeutsche Dichter Fritz Reuter auch heute seine Hymne vom „Eikbohm“ anstimmen würde. Doch zur Liga der „Super-XL-Formate“ zählen nicht nur Eichen, Linden, Ulmen - die Buchen und Pappeln steuern ebenfalls Giganten bei. Ein mit Herz und Fachverstand verfasstes, unterhaltsames Büchlein. Mit spannenden geschichtlichen Details sowie Farbfotos von jedem Baum. Einige Orte der Bäume: Walkendorf, Reinberg, Greifswald, Klotzow, Dersekow, Buschmühl, Gültz, Pinnow, Ivenack, Rothenmoor, Müsselmow, Schwerin, Lehsen, Gadow, Wesenberg, Lüttenhagen, Börnicke, Seebeck, Heiligengrabe, Brielow, Stadt Brandenburg/Havel.
TASPO BaumZeitung - Zeitschrift für Baumpflege, Baumfreunde und Arboristik | August 2013

Im Nordosten Deutschlands gibt es wahre Baumriesen, die Kriegen und Naturgewalten getrotzt haben - darunter die berühmten Ivenacker Eichen, die Eiche vom Schleifwerder, die Seeulme in Neetzka oder die Greifswalder Stadtpappel. Die Neuerscheinung „Baumriesen zwischen Berlin und Rügen“ stellt eindrucksvolle Giganten vor. Sie alle weisen ein Maß von mindestens 5 m Stammumfang auf und haben die unglaublichsten Geschichten, die es zu entdecken gibt. 
Natur und Landschaft | Juni 2013

Dreibrüdereiche kennt das dunkle Geheimnis
Prachtexemplar wird im jetzt erschienenen Buch „Baumriesen zwischen Berlin und Rügen“ beschrieben / Biesens „olle Rüster“ ist auch dabei
Karl-Heinz Engel unternimmt einen Streifzug zu den 40 dicksten Bäumen zwischen Ostsee und Havelland. Er stellt ebenfalls Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten vor.
WITTSTOCK | Mit einem Stammumfang von 8,90 Metern gehört die rund 350 Jahre alte Heiligengraber „Dreibrüdereiche“ zu den 40 dicksten Bäumen zwischen Ostsee und Havelland. Das berichtet Karl-Heinz Engel in seinem jüngst erschienen Buch „Baumriesen zwischen Berlin und Rügen“.
Dreibrüdereiche heißt der Baum an der Blesendorfer Straße, heißt es im Buch, denn er „versinnbildlicht Haltung: Hohe Brust und freier Sinn, so stehen Brüder auch in alten Heldenromanen beieinander.“ Bis zum Jahr 1950 hatte es drei starke Äste gegeben, dann machte ein Blitz bei einem Gewitter aus der Dreibrüdereiche eigentlich nur noch eine Zweibrüdereiche. Doch der alte Name lebt weiter fort.
Noch mehrere Prachtexemplare hat der Autor in Heiligengrabe gefunden. Außerdem lüftet er das dunkle Geheimnis einer längst gefallenen Eiche: Ein besonders dickleibiger Quercus-Vertreter soll einst auf der dem Kloster gehörenden Blesendorfer Gemarkung gestanden haben. Zu vorgerückter Stunde trafen sich unter ihm Kranke, die an Gicht oder Rheuma litten. Mit „allerhand abergläubischen Curen“ hofften sie zu gesunden. Selbst aus Mecklenburg kamen immer mehr Pilger. Herzog Gustav Adolf von Mecklenburg bat in einem Brief seinen Vetter Kurfürst Friedrich Wilhelm von Preußen, den merkwürdigen Baum fällen zu lassen. Das tat der Große Kurfürst schnell. Aber der Stamm soll lange liegen geblieben sein, weil sich niemand ans magische Holz traute.
Eine weitere Geschichte stammt aus Biesen. Die „Olle Rüster“ ist sogar im Dorflogo verewigt. Die Ulme hat einen Stammumfang von acht Metern und ist schon etwa ein halbesJahrtausend alt.Doch führte offenbar Pilzbefall zum Baumsterben. Heute steht nur noch ein Torso gegenüber der Kirche.
Der Autor hält mit seinem Buch eine Momentaufnahme fest. Er will den Leser ebenfalls ermutigen, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen, ob per Pedes, mit dem Fahrrad, Auto oder der Bahn. [Artikel anzeigen]
Märkische Allgemeine | Lokalredaktion "Dosse-Kurier" | Dirk Klauke | 26.04.2013