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Scheuersand & Schnürkorsett. Wie Frauen lebten und litten

Eine kleine Kulturgeschichte über Mode, Kochen, Körperpflege & Haushalt von 1850 bis 1918

240 Seiten | 100 Abbildungen | Klappenbroschur | Format: 13,5 x 21 cm
ISBN 978-3-95799-028-0
14,95 € *

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„ Es ist manchmal besser ein toter Mann zu sein als eine lebende Frau. “  (Matilda... mehr

Es ist manchmal besser ein toter Mann zu sein als eine lebende Frau.“ (Matilda Joslyn Gage)

Asche als Pflegemittel, aus der Not geborene Küchenrezepte, beengende Korsetts das Leben war in den Jahren 1850 bis 1918 oft mühevoll, zeitraubend und aus heutiger Sicht mitunter skurril. Sandra Lembke muss es wissen, denn sie probierte das tägliche Leben von einfachen Leuten, Adligen und Schauspielern aus und folgte den Ratschlägen von Doktoren und Wunderheilern der damaligen Zeit. Wie ist es aber nun, wenn ein Mensch des 21. Jahrhunderts plötzlich mit Zigarettenasche als Zahnputzmittel, Haare waschen mit Seifenkraut, mit mühsamer Wäschepflege, gewöhnungsbedürftigen Kriegsgerichten oder Uromas Unterhosen konfrontiert wird? Die Autorin recherchierte in nationalen und internationalen Archiven und verknüpft auf unterhaltsame Weise die Darstellung des einstigen Alltags mit der Schilderung ihrer Selbstexperimente. Leben wie vorgestern kann so spannend sein!

Sandra Lembke

Sandra Lembke wurde in Neustrelitz geboren. Nach dem Abitur am Heinrich-Schliemann-Gymnasium war sie mehrere Jahre lang als freie Mitarbeiterin für verschiedene Lokalzeitungen tätig. Zudem studierte sie Soziale Arbeit an der Fachhochschule Neubrandenburg. Nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss trat Sandra Lembke ein Festengagement als Souffleuse am Neustrelitzer Theater an und wurde vorrangig in den Musiktheaterproduktionen des Hauses eingesetzt. Im Sommer 2004 verließ sie das Theater, blieb der Bühne jedoch anschließend für einige Monate als Gastsouffleuse verbunden. Seit 2005 arbeitet Sandra Lembke als Sozialpädagogin, Dozentin und Integrationscoach bei verschiedenen Bildungsträgern der Region. Weiterhin hat sie Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe gesammelt. In den letzten Jahren gestaltete sie mehrere Ausstellungen mit eigenen Fotografien. Ihre Landschaftsbilder und Portraitaufnahmen waren bislang in Neustrelitz, Burg Stargard sowie mehrfach auf der Insel Usedom zu sehen. 2013 erschien im Steffen Verlag ihr erstes Buch „Hoheiten, Diplomaten und Ehrenretter – Gäste am Mecklenburg-Strelitzer Hof“, 2014 der Folgeband „Majestäten, Feldherren und Herzensbrecher“. 2016 erschien „Scheuersand & Schnürkorsett“, sowie 2017 „Königspastete & Schusterstippe“.

„Asche als Pflegemittel, aus der Not geborene Küchenrezepte, beengende Korsetts – Frau sein in den Jahren 1850 bis 1918 war beschwerlich und teil skurril. Sandra Lembke weiß es, denn sie probierte das tägliche Leben dereinst am eigenen Leib und im eigenen Haushalt aus.“
Neues Deutschland | 3. März 2017

„Die „Neustrelitzer Zeitung“ hat sie [Sandra Lembke] vom ersten Exemplar 1850 bis zum Jahr 1913 komplett durchgearbeitet. Was sie dann aus ihrem Wissen und ihren Notizen gemacht hat, kann sich sehen lassen.“
Nordkurier | 27. Februar 2017

„Wie immer hat sie [Sandra Lembke] sich tief in die Archive gegraben, ihre Recherchen reichten bis nach New York. Ausdruck der Fleißarbeit, die die Sozialpädagogin unverändert nebenberuflich leistet, sind auch über 100 Abbildungen in dem neuen Band. […]  Dabei arbeitete sich die Wissbegierige durch alle Gesellschaftsschichten anno dunnemals. Und das auf die von ihr bereits gewohnte unterhaltsame Art und Weise, die den Leser voller Vergnügen eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen lässt und ihn zum unmittelbaren Beobachter macht.“
André Gross, Strelitzius Blog | 16. November 2016