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Spukgeschichten aus Berlin & Brandenburg

128 Seiten | 58 Abbildungen | Flexocover | Format: 13,8 x 20,5 cm
ISBN 978-3-941683-18-1
12,95 € *

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Beschreibung

Hexen und Riesen, weiße Frauen und Wassermänner stellt Lars Franke auf seiner ungewöhnlichen ­Sagenreise durch Berlin und Brandenburg vor. Gefunden hat er 25 Spukgeschichten – spannend und unterhaltsam für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Das Buch nimmt  jahrhundertlange Erzähltraditionen aus dem Land zwischen Elbe, Havel und Oder wieder auf. Legenden um böse Geister, verwunschene Prinzen und verborgene Schätze zeichnen ein lebendiges Bild über Vorstellun­gen, Sehnsüchte und Wünsche unserer Vorfahren. Entstanden ist ein Buch zum Lesen, Vorlesen und Nacherzählen, ein Reiseführer der ganz besonderen Art durch die romantischsten Gegenden der Mark Brandenburg.

Autor

Lars Franke

Lars Franke (1953 – 2018) wurde in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren. Von 1974 bis 1978 absolvierte er ein Journalistik-Studium an der Universität in Leipzig. Als Fernsehnachrichten-Redakteur arbeitete der Autor bis 1991 in Berlin-Adlershof, danach als freier Mitarbeiter beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg. Er schrieb für Tageszeitungen, Zeitschriften und Magazine vor allem zu Geschichts- und Gastronomiethemen. Als Buchautor bekannte sich Lars Franke zeitlebens zur uralten Tradition des „Geschichten-Erzählens“.

Presse

„Dieses Buch ist ein recht interessantes Sagenbuch über Berlin und Brandenburg. [...] Der Erzählstil ist flüssig und fesselt einen zugleich. Ich habe dieses Sagenbuch gerne gelesen, auch wenn ich vielleicht mit den Orten nicht ganz so was anfangen konnte. Aber jemand aus dem Raum Brandenburg und Berlin kommt hier voll auf seine Kosten. Genau wie bei uns die Frankensagen in Raum Schweinfurt, kann man hier auch den ein oder anderen Ort aufsuchen. Wer aber Interesse an Sagen und Geschichten hat, ist hier genau richtig. Vielleicht auch als Urlaubslektüre, wenn man gerade in dieser Gegen Urlaub macht. Da ist der ein oder andere Spaziergang bestimmt fällig.“
Blog „Mein kleines Bücherzimmer | 16. April 2015

Von Hunden, Hexen und Jungfrauen
Der Autor Lars Franke hat „Spukgeschichten aus Berlin und Brandenburg“ gesammelt- auch aus der Region 25 „Spukgeschichten aus Berlin und Brandenburg“ hat der Berliner Lars Franke zusammengetragen. Hexen .und Riesen,  unglücklich verliebte Paare und Wassermänner, mordlüsterne Burgherren und wilde Sauen geistern durch die  Gruselgeschichten. Viele der Figuren und Sagen sind in der jeweiligen Region bekannt, doch so manches Detail ist auch  für Alteingesessene neu. So kennen viele Prignitzer die Geschichten vom Admiral Arnold Gijsels van Lier, der auf den  Elbdämmen bei Lenzen nach dem Rechten sieht, für die er in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts einst den  Grundstein legte. Der holländische Amtmann hatte auch lange nach seinem Tod eine enge Bindung zur Eibe: Wurde doch  sein Sarg 1888 bei einem großen Hochwasser aus dem Friedhof bei Mödlich freigespült Tagelang trieb er auf dem Wasser,  bevor die Gebeine in der Mödlicher Kirche erneut bestattet wurden. Noch heute erinnert eine Plastik vor der Burg  Lenzen an den Niederländer. Wer im Schlosspark zu Gadow (Amt Lenzen-Elbtalaue) einem riesigen schwarzen Hund mit  glühenden Augen begegnet, muss sich nicht gruseln: Auch dieser gehört zu den Spukgestalten in Frankes Buch. Darin  erklärt der Berliner, dass es sich bei dem Hund um den tierischen Hüter eines sagenhaften Goldschatzes handeln, den  vor über 1000 Jahren der Linonen-König nach der großen Schlacht um Lenzen dort versteckt hat. Die Toten finden dort  bis heute keine Ruhe. Von der Eldenburg weiß Franke eine gar schaurige Mordgeschichte unter Brüdern zu berichten. Bei Meilen verliebten  sich einst ein Burgfräulein und ein einfacher Junge, der von seinem adligen Widersacher erschlagen wurde. Unter dem  Hünengrab soll er begraben worden sein. Die schaurigen Geschichten erinnern auch an historische Personen etwa in Neuruppin: Dort soll Pater Wichmann  Jahrhunderte lang in einer unheimlichen Kutsche in der Silvesternacht durch die Stadt gerollt sein – die vier weißen  Schimmel waren ohne Kopf. In Lindow trieb einst die schöne Amalie ihr Unwesen. Die Grafentochter war unglücklich  verliebt in einen einfachen Bauernsohn. Die Eltern schickten sie ins Kloster, aus dem ihr Geliebter sie befreite. Sie  wurden nie mehr gesehen. Kurz darauf tauchte in der Gegend eine Blume auf, die es vorher dort nicht gab. Und rund um  die Boltenmühle setzte eine böse Hexe den Bauern zu – die spukende Müllerin, die aus Habgier einst zur Mörderin  geworden war. Mit einem Augenzwinkern hat Autor Lars Franke die Geschichten aufgeschrieben. Mit Sagen aus der Region oder dem Spuk  im Kloster Lehnin, in Burg im Spreewald oder im Berliner Grunewald entstand ein Reiseführer der besonderen Art.
MAZ | Prignitz-Kurier | 13./14. Oktober 2012 | Beate Vogel


Zwerge, Prinzen, weiße Frauen - Unterhaltsamer Band versammelt Spukgeschichten aus Brandenburg
Die Wächterin eines großen Schatzes soll sie sein, die weiße Frau von Chorin. Lange Zeit, so heißt es, sei sie in Vollmondnächten durch die Klosterruinen gegeistert, in gelben Pantoffeln und mit einem großen Schlüsselbund in der Hand. Bis ein Betrunkener, der sich dort mit Kumpanen niedergelassen hatte, sich über ihr Schuhwerk lustig machte. Seitdem ist die unheimliche Dame nicht mehr gesehen worden. Die Geschichten über sie aber erzählt man sich im Barnim immer noch.
Lars Franke hat sie aufgeschrieben, ebenso wie die Sagen vom meuchelnden Wassermann aus dem Baasee bei Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland), der weißen Frau von Biesenthal (Barnim) und den unheimlichen Gestalten, die nächtens aus der Löcknitz bei Lenzen (Prignitz) steigen sollen. „Spukgeschichten aus Berlin & Brandenburg“ heißt der schmale Band, der mit seinen 25 Erzählungen zu einer „Sagenreise“ durch das Land zwischen Elbe, Havel und Oder einlädt. Ausgegraben werden dabei nicht nur die Erinnerungen an schauerliche Begebenheiten, sondern auch viele kleine geschichtliche Details zu den erwähnten Orten, die Lust machen, sich selbst einmal auf Spurensuche nach dem Wahrheitsgehalt der einzelnen Überlieferungen zu begeben.
Verwunschene Prinzen, verfluchte Frauen, Zwergen, Hexen und Nixe – meist haben unerfüllte Liebe und Geldgier die Grundlage ihres Schicksals gebildet. Franke erzählt davon mit feinem Witz, kurzweilig und spannend. Das perfekte Vorlesebuch – für einen verregneten Sommernachmittag ebenso wie für einen kalten Winterabend am Kamin. (lub) [Artikel anzeigen]
MOZ Freitag | 24. Mai 2013


Lars Franke liest im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literarischer Kaffeeplausch am Mittwoch, dem 06. März um 15.00 Uhr in der Mittelpunktbibliothek „Ehm Welk“, Alte Hellersdorfer Str. 125, aus seinem neuen Buch „Spukgeschichten aus Berlin und Brandenburg“.
Geahnt haben es fast alle, geglaubt daran nur ganz wenige. Auch im 21. Jahrhundert sollen weiße Frauen, Wassermänner und verwunschene Prinzessinnen ihr Unwesen treiben. Nicht irgendwo, sondern unmittelbar vor „unserer Nase“, nämlich zwischen Elbe und Oder, zwischen Havel und Spree. Der Mahlsdorfer Autor Lars Franke ist den Spuren solcher übernatürlicher Erscheinungen nachgegangen und hat einige von ihnen zu Papier gebracht.
An 25 „unheimliche“ Orte führt Lars Franke seine Leser und Zuhörer zu den Berliner Schlössern Köpenick und Grunewald, zum ältesten Baum der Hauptstadt, der „Dicken Marie“ in Tegel. Am Baassee bei Bad Freienwalde hat der Autor nach dem weißen Nix gesucht und auf der Burg Rabenstein im Fläming nach einem verzauberten Edelfräulein. Auch in Klöstern wie Chorin, Lehnin und Lindow ist Lars Franke auf Spuk vom Feinsten gestoßen.
Überhaupt hält es der Autor vor allem mit Brandenburg. Sein im Frühjahr erschienener Band „Friedrich Sanssouci und andere Spukgeschichten“, aus dem er ebenfalls ein paar Episoden zu Gehör bringen wird, gilt als Reiseführer besonderer Art. Der 59-jährige Journalist hat zwei Dutzend „Hütten“ der Hohenzollern unter die Lupe genommen. Entstanden sind Geschichten über symbolträchtige Häuser und ihre Bewohner, über brandenburgische Kurfürsten, preußische Könige und deren Familien. Neben Klassikern wie Sanssouci und Charlottenburg lernt man auch eher wenig bekannte Anwesen der Fürstenfamilien kennen wie Burg Storkow, Alt Grimnitz bei Joachimsthal oder die Oder-Festung Küstrin. Bei seinen Geschichten geht es dem Autor nicht so sehr um wissenschaftlich exakte Deutungen sondern um Spaß am Lesen. Und nicht zuletzt sollen sie eine unterhaltsame Orientierungshilfe bei Ausflügen durch die Mark Brandenburg sein.
Pressemitteilung: Spuk in der Bibliothek - Literarischer Kaffeeplausch | 06.03.2013 | Bibliothek „Ehm Welk“